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Blog

2012 Feb 22

Humor, Komik und Ironie in der Kinder- und Jugendliteratur

09:02 von Bender Jennifer

Die Frage, die sich ein Kinderbuchautor stellen muss ist, ob die Kinder mit den Regeln und Normen vertraut sind, die absichtlich gebrochen werden, um Komik zu erzeugen (vgl. Fischer, 2006:204). „Unbestritten ist [jedoch], dass Kinder Spaß am Spiel mit der Sprache haben, sich gerne neue Wörter ausdenken und sich zu ihnen (noch) unbekannten Wörtern ihre eigenen Gedanken machen“ (Fischer, 2006:205).

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2012 Feb 16

Siri - schlagfertig und auf Zack

18:02 von Bender Jennifer

Siri Jeder hat es, jeder will es, jeder braucht es – vom Manager bis zum Zehntklässler sieht man fast niemanden mehr mit einem gewöhnlichen Handy telefonieren. Jetzt muss es schon ein Smartphone sein. Nach Zeitunglesen, Musik hören und Kalenderaktualisierung ist der neueste Clou die Spracherkennung.

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2012 Feb 08

Unterschiede zwischen Kinder- und Erwachsenenliteratur

15:02 von Bender Jennifer

Die Meinungen über die sprachlichen Unterschiede zwischen Kinder- und Erwachsenenliteratur sind sehr unterschiedlich. Im Allgemeinen gilt jedoch, dass die Kinder- und Jugendliteratur (KJL) „sich einer einfacheren, dem intellektuellen Entwicklungsstand der Kinder angepassten Sprache“ bediene (Fischer, 2006:60).

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2012 Jan 30

Die deutsche Micky Maus

16:01 von Bender Jennifer

Wenn wir heute in E-Mail- oder SMS-Nachrichten auf den Wortstamm reduzierte Verben verwenden, um unseren aktuellen Gemütszustand zu unterstreichen, haben wir das nur einer Person zu verdanken: Erika Fuchs (1906-2005) übersetzte mehr als fünf Jahrzehnte lang die legendären „Micky Maus“-Hefte und „Lustigen Taschenbücher“ – und prägte Begriffe wie „seufz“, „ächz“ oder „grübel“.

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2012 Jan 26

Essen nach Ermessen

14:01 von Bender Jennifer

Überall hört man heutzutage Beschwerden über die unaufhaltsame Verbreitung von Anglizismen und Amerikanismen in der deutschen Sprache, sprich englische und/oder amerikanische Wörter, Formulierungen und Satzkonstruktionen, die im Deutschen Einzug gefunden haben. Während dabei einige von ihnen bereits so stark in der deutschen Sprache verankert sind, dass sie kaum noch wegzudenken sind (Fallen Ihnen auf Anhieb deutsche Entsprechungen für Pullover, T-shirt oder Sweatshirt ein?), fallen aktuellere Modewörter, wie Burnout oder Blackout, schon eher ins Auge. Soll man diesen Sprachwandel nun hinnehmen und akzeptieren oder, wie die Franzosen, Spanier oder Italiener, gezielt dagegen angehen?

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2012 Jan 23

Alternativen zum Übersetzerstudium

08:01 von Bender Jennifer

Die Zulassung zu einem Übersetzerstudium an deutschen Universitäten ist mit einer guten Abiturnote verbunden. Der Numerus Clausus steht dabei allerdings nicht fest, wie bei vielen anderen Studiengängen, sondern ergibt sich aus der Bewerberanzahl. Für ein Studium an einer Fachhochschule genügt das Fachabitur, jedoch meist ebenfalls mit guter Note. Hat man einen Studienplatz ergattert, absolviert man heutzutage zunächst einen Bachelorstudiengang und darf sich nach Abschluss „Übersetzer Bachelor (B.A.)“ nennen. Anschließend können die Studenten noch ein Masterstudium anhängen, womit sie sich zum „Übersetzer Master (M.A.)“ qualifizieren und ihre Berufschancen verbessern. Vor wenigen Jahren löste dieses System den alten Diplomstudiengang ab.

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2012 Jan 16

Stresstest, Arabellion und Merkozy

11:01 von Bender Jennifer

Jedes Jahr (einmalig 1972 und regelmäßig seit 1978) wird von der Gesellschaft für deutsche Sprache das „Wort des Jahres“ gekürt. Dabei geht es um Wörter oder Ausdrücke, die im betroffenen Jahr besonders häufig in öffentlichen Diskussionen verwendet wurden, bzw. wichtige politische Themen betreffen, die durch die Medien gingen.

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2012 Jan 09

Heute schon geguttenbergt?

09:01 von Bender Jennifer

Kennen Sie jemanden, der schon mal geguttenbergt hat – oder haben sie es während Ihrer Schul- oder Studienzeit womöglich selbst getan? Eigentlich schade um Guttenberg – der hatte echt Swag und war voll laser. Sie verstehen nur noch Bahnhof? Oder sind Sie vielleicht ein Berufsjugendlicher?

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2011 Dec 20

Filmsynchronisierung ja oder nein?

15:12 von Bender Jennifer

Immer wieder treffe ich auf Leute, die mich fragen, wozu Filme und Serien überhaupt übersetzt und synchronisiert werden. Schließlich geht es in anderen Ländern ja auch ohne. Viele fühlen sich sogar „bekehrt“, wenn sie während ihres Auslandssemesters (zum ersten Mal) in Berührung mit Originalversionen kommen und hinterher „nie wieder“ synchronisierte Filme ansehen möchten.

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2011 Dec 13

Literaturübersetzer - verkannt und unsichtbar?

09:12 von Bender Jennifer

Zu dem Dilemma vieler Literaturübersetzer, dass eine gute Übersetzung selten Lobpreisungen erfährt, dafür eine schlechte gerne in den Medien ausgeschlachtet werden, haben sich die Übersetzer Peter Friedrich, Susanna Mende,  Jürgen Bürger und Pieke Biermann Gedanken gemacht. Kommt ein (übersetzter) Roman sehr gut an, wird gerne über den schönen Stil und die kreativen Formulierungen des Autors / der Autorin gesprochen, der Übersetzer findet dabei jedoch selten Erwähnung. Im Gegensatz dazu bilden sich bei sehr bekannten Büchern mitunter ganze Internetforen und –seiten, in denen die Übersetzungsfehler aufgelistet, kategorisiert und bewertet werden.

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