20.02.2014
10:54
von Bender Jennifer
Floskeln sind aus dem Berufsalltag nicht mehr wegzudenken. Wie verschiedene Personen(gruppen) in verschiedenen Sprachen zu begrüßen und zu verabschieden sind, wurde bereits in dem Artikel „Guten Tag und Auf Wiedersehen“ erörtert.
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10.02.2014
16:31
von Bender Jennifer
Nachdem im letzten Artikel geklärt wurde, was es mit der Kleinunternehmer-Regelung auf sich hat, soll es heute um das Thema Rechnungsstellung gehen.
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03.02.2014
13:54
von Bender Jennifer
Wer sich als Übersetzer und/oder Dolmetscher selbstständig machen möchte, ist dazu verpflichtet, den „Fragebogen zur steuerlichen Erfassung“ auszufüllen und beim Finanzamt abzugeben. Darin müssen Sie sich – unter Punkt 7 – entscheiden, ob Sie die Kleinunternehmer-Regelung in Anspruch nehmen oder darauf verzichten.
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27.01.2014
09:04
von Bender Jennifer
Ein Einsatzgebiet für Dolmetscher, das besonders viel Einfühlungsvermögen voraussetzt ist die Psychotherapie von Migranten, die über keine oder nur geringe Kenntnisse der Landessprache verfügen. Eine große Schwierigkeit liegt darin, das Vertrauen des Patienten zu gewinnen. Flüchtlingen, die Angst vor Verfolgungen haben, fällt es bspw. mitunter schwer, neben ihrem Therapeuten noch einer zweiten Person zu vertrauen, die außerdem aus dem Heimatland stammt und den Patienten möglicherweise verraten könnte.
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14.01.2014
17:10
von Bender Jennifer
Allgemeine Voraussetzung ist, dass eine Schlagzeile kurz sein muss. Innerhalb dieses Rahmens kann sie zwei Funktionen erfüllen: Sie kann zum einen Information vermitteln, wenn sie informativ, transparent und verständlich ist, und zum anderen zum Weiterlesen animieren, wenn sie anregend und opak ist. Transparente Schlagzeilen können von den Lesern leicht interpretiert werden, da sie die fehlende Information selbst rekonstruieren können oder da das Weglassen dieser Information nicht zu Verständnisproblemen führt.
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06.01.2014
14:06
von Bender Jennifer
Unter Ellipse versteht man die „Auslassung von Satzgliedern, die je nach Situation zum Verständnis einer Äußerung entbehrlich sind; etwa elliptischer Satz, bei dem im vollständigen Satz notwendige Glieder wie Subjekt, Prädikat fehlen können“ (Ulrich, 2002:76).
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18.12.2013
09:49
von Bender Jennifer
Die Bilder der Rede Obamas anlässlich der Trauerfeier für Nelson Mandela gingen um die Welt. Seitdem ist der peinliche Auftritt des Gebärdensprachdolmetschers Thamsanqa Jantjie in aller Munde. Seine Gesten, die er immer wiederholte, hatten keinerlei Bedeutung. Seine Begründung dafür ist eine schizophrene Phase, die - [nbsp]womöglich ausgelöst durch die Aufregung - auf der Bühne plötzlich ausbrach.
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03.12.2013
10:23
von Bender Jennifer
In dem Blog-Artikel „Sprachmittler in Afghanistan“ vom 23.10.2012 hatte ich bereits dargestellt, wie die Arbeit von Dolmetschern für die Bundeswehr während ihres Einsatzes in Afghanistan aussieht und warum sie so unentbehrlich ist. Nun ist genau das eingetreten, wovor diese Sprachmittler sich am meisten fürchten mussten – dass sie nach dem Abzug der Soldaten schutzlos den Taliban ausgeliefert sind, wenn sie nicht nach Deutschland auswandern können.
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25.11.2013
12:21
von Bender Jennifer
Übertitel bei Opern-, Film- und Theateraufführungen werden zeitgleich zum gesprochenen oder gesungenen Text in einem Display oberhalb des Schauspiels eingeblendet. Wie bei Filmuntertiteln besteht eine besondere Herausforderung darin, die Übersetzung so anzupassen und ggf. zu kürzen, dass sie in 2 Zeilen à 40 Zeichen pro Übertitel passt, während keine wichtigen Informationen verloren gehen dürfen und die Sprache klar und neutral sein muss, um eine einfache Lesbarkeit zu gewährleisten.
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13.11.2013
16:28
von Bender Jennifer
Dass der Beruf des Dolmetschers stressig ist, würde wahrscheinlich jeder ohne nachzudenken glauben. Nicht umsonst hat die Weltgesundheitsorganisation WHO (Konferenz-)Dolmetschen, nach Pilot und Fluglotse, als drittstressigsten Job beurteilt. Aus welchen Faktoren dieser Stress konkret herrührt und welche Auswirkungen er mit sich bringen kann, soll hier näher beleuchtet werden.
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04.11.2013
11:55
von Bender Jennifer
Im Oktober 2013 warnte der Fachverband für Berufsübersetzer und –dolmetscher ATICOM davor, als freiberuflicher Übersetzer und/oder Dolmetscher seine Daten zu willkürlich und ohne Überprüfung an ihnen unbekannte Übersetzungsbüros weiterzugeben.
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21.10.2013
11:59
von Bender Jennifer
Es erstaunt immer wieder, welche Möglichkeiten der Beruf des Übersetzers bietet. Kevin Schroeder, Absolvent der „Stage School of Music, Dance and Drama“ in Hamburg, ist nicht nur Musicalautor und Liedtexter, sondern auch Übersetzer verschiedener Musicals.
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15.10.2013
10:33
von Bender Jennifer
Während Untertitel für fremdsprachige Filme eine möglichst klare Sprache, eine einfache Satzstellung sowie kurze Sätze beinhalten sollten, ist es bei Untertiteln für Hörgeschädigte wichtiger, möglichst nah am Original – und somit lippensynchron – zu bleiben, sofern es Platz und Zeit erlauben. Weitere Unterschiede bestehen darin, dass für verschiedene Sprecher unterschiedliche Farben verwendet werden und Umgebungsgeräusche, wie Musik beschrieben werden (z. B. „romantische Musik“).
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17.09.2013
10:58
von Bender Jennifer
Wer stand noch nie vor dem Problem, wie z. B. der Herr Professor Doktor in einer E-Mail anzureden ist? Im Zweifelsfall entscheidet man sich für das sehr formelle „Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Schulze“ / „Sehr geehrte Prof. Dr. Müller“, wobei Titel im Deutschen nur in Ausnahmefällen (wenn man weiß, dass der Adressat keinen Wert darauf legt) weggelassen werden dürfen.
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05.09.2013
13:06
von Bender Jennifer
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05.09.2013
12:49
von Bender Jennifer
Fast jeder Student der Übersetzungswissenschaft träumt – zumindest noch zu Beginn des Studiums – davon, einmal ein Werk der Weltliteratur zu übersetzen und somit ein Teil der Literaturgeschichte zu werden. Dass man sich mit diesem Beruf finanziell ruiniert ist vielen nicht klar.
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20.08.2013
14:53
von Bender Jennifer
Beim Stöbern im Übersetzerportal uepo.de stieß ich auf die Schilderung eines Diplomübersetzers, die meines Erachtens die aktuelle Situation auf dem Übersetzungsmarkt gut beschreibt.
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15.07.2013
11:09
von Bender Jennifer
Burnout, Boreout, Quarterlife-Crisis… Immer wieder tauchen neue Krankheitsbilder auf, welche auf die veränderten Anforderungen in Arbeits- und Privatleben zurückzuführen sind.
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12.07.2013
15:58
von Bender Jennifer
Schwäbisch, Sächsisch, Saarländisch… Woran sollte man auch sonst denken, wenn es um Dialekte geht? Doch nicht nur wir Menschen, sondern auch viele Tierarten kommunizieren von Region zu Region verschieden. So können sich bspw. Vogelgesänge in Melodie, Tonart und Geschwindigkeit unterscheiden. Besonders interessant ist dabei, dass sich diese Unterschiede nicht nur aufgrund der räumlichen Trennung herausbilden, sondern sich die „Sprache“ – wie beim Menschen – auch von Generation zu Generation wandelt und sich Umweltfaktoren wie z. B. Großstadtlärm auf die Lautstärke der Gesänge auswirken können.
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01.07.2013
13:02
von Bender Jennifer
In der Realität ist es sehr schwierig, sich sowohl gegenüber dem Verleger als auch dem Autor und den Empfängern loyal zu verhalten (vgl. Fischer, 2006:140 f.).
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17.06.2013
10:59
von Bender Jennifer
Christiane Nord versteht unter Loyalität gegenüber dem Ausgangstextautor, dass die Ausgangstextfunktion(en) in der Übersetzung unbedingt erhalten bleiben müssen, sofern dies in der Zielsprachenkultur realisierbar ist. Im zuvor festzulegenden Übersetzungsauftrag muss die Autorintention deshalb an erster Stelle stehen (vgl. Nord, 1993:19 f.).
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06.06.2013
17:01
von Bender Jennifer
Dass Vögel mittels verschiedener Laute und Gesang miteinander kommunizieren, ist gemeinhin bekannt. Doch dass sie auch Fremdsprachenkenntnisse erwerben können, dürfte vielen neu sein.
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28.05.2013
11:03
von Bender Jennifer
„Englisch kann heutzutage jeder. Das muss man doch nicht studieren.“ Wie oft wird man als Sprachwissenschaftler mit diesem Vorurteil konfrontiert? Schaut man sich Studien zum Thema Verständnis englischer Werbeslogans an, lässt sich dies jedoch schnell widerlegen.
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21.05.2013
09:20
von Bender Jennifer
Eine besonders herausfordernde, aber auch abwechslungsreiche und interessante Aufgabe bietet die Übersetzung von Comics. Schließlich muss der Übersetzer bei dieser Literaturgattung nicht nur sprachliche und kulturelle Aspekte mit in seine Überlegungen einbeziehen, sondern sich auch dem Platzproblem stellen: Passt die gelungene Übersetzung überhaupt in die vorgegebene Sprechblase? Abkürzungen – möglicherweise noch mit zusätzlichen Erläuterungen in einer Fußnote – sind nur im Notfall anzuwenden. Hinzu kommt die Beziehung zwischen Bild und Text. Findet man bspw. ein sinngemäß äquivalentes Sprichwort, das jedoch durch die unterschiedliche bildliche Bedeutung nicht funktioniert, ist Gehirnschmalz gefragt.
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13.05.2013
09:34
von Bender Jennifer
Die ältesten Schriftzeugnisse sind ungefähr 5000 Jahre alt. Bis zu diesem Zeitpunkt lässt sich demnach die Sprachentwicklung zurückverfolgen. Forscher gehen jedoch heute davon aus, dass es eine europäische Ursprache gibt, aus der sich in den letzten 15000 Jahren die verschiedenen Sprachen herausgebildet haben.
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07.05.2013
11:32
von Bender Jennifer
Wer hat sich nicht schon einmal die Frage gestellt, warum ausgerechnet ein Hase an Ostern die bunten Eier versteckt? Ist das Langohr einfach ein Fruchtbarkeits- und Auferstehungssymbol? Eine mögliche Antwort soll ausgerechnet in einem Übersetzungsfehler liegen.
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22.04.2013
11:31
von Bender Jennifer
Viele Eltern möchten heutzutage ihre Kinder so gut wie möglich fördern. Der Konkurrenzkampf beginnt bereits nach der Geburt: Was kann denn dein Baby schon?
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18.04.2013
11:49
von Bender Jennifer
Das World Wide Web hält für Sprachwissenschaftler, Übersetzer und Dolmetscher eine Reihe interessanter Inhalte bereit.
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08.04.2013
13:18
von Bender Jennifer
Bei seinem ersten Dolmetscheinsatz für Erich Honecker im Jahr 1950 war Wolfgang Ghantus noch Student. Dieser Auftrag, den er erfolgreich absolvierte, ebnete ihm den Weg für eine große Dolmetscherkarriere, die sich zunächst auf die Führungsriege der DDR konzentrierte. Neben Honecker arbeitete er u. a. für Walter Ulbricht und Werner Lamberz. Dabei war es ihm immer wichtig, seine Freiheit zu bewahren und Freiberufler zu bleiben, obwohl ihn seine Auftraggeber lieber im Staatsdienst der DDR gesehen hätten.
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27.03.2013
13:30
von Bender Jennifer
Es ist mal wieder soweit: Seit Anfang März wird weltweit unter Hochdruck an den Übersetzungen des neuen Dan Brown-Romans „Inferno“ gearbeitet. Das Ganze passiert natürlich unter streng bewachten Bedingungen. Schließlich soll vor dem Erscheinungstermin am 14. Mai nichts über den Inhalt des Buches preisgegeben werden. Weder Arbeitsort noch eingeweihte Personen werden genannt. Die beauftragten Übersetzer haben an ihrem Arbeitsplatz keine Möglichkeiten, ihre Arbeit extern zu speichern oder etwas zu versenden.
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21.03.2013
17:39
von Bender Jennifer
Stellt man Überlegungen darüber an, wie (und ob) ein Witz oder eine witzige Situation übersetzt oder gedolmetscht werden kann, muss man zunächst ein paar Grundbegriffe definieren.
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11.03.2013
16:08
von Bender Jennifer
Nach 13 Jahren Schwobeländle verschlug es meine Familie und mich ins Saarland, von dem ich bis dato nicht viel wusste. Auf meine Frage „Wie reden die Saarländer eigentlich?“ erntete ich nur ratloses Schulterzucken oder die Gegenfrage „Kennst du nicht Heinz Becker?“. Da mir besagter Herr unbekannt war, ließ ich mich völlig unwissend auf das Abenteuer ein.
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25.02.2013
14:50
von Bender Jennifer
Soziale Medien wie Facebook, Xing oder LinkedIn sind aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Wer sie gezielt für sich einsetzt, kann davon in vielerlei Hinsicht profitieren.
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20.02.2013
10:35
von Bender Jennifer
Die Übersetzung von Werbetexten ist sehr komplex und erfordert gleichermaßen umfangreiche Kenntnisse der Ziel- und Ausgangskulturen, Wissen darum, wie Werbesprache (in unterschiedlichen Ländern) funktioniert sowie ein hohes Maß an Kreativität. Ein kurzer Exkurs in dieses Themengebiet soll veranschaulichen, welche Überlegungen beim Übersetzen von Werbung mit einfließen und wie groß der Arbeitsaufwand tatsächlich ist.
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04.02.2013
13:58
von Bender Jennifer
Bei der Übersetzung von Film- und Serientiteln (meistens aus dem Englischen, bzw. Amerikanischen ins Deutsche) gibt es in Deutschland drei Vorgehensweisen: Entweder wird das Original übernommen, der Name wird ins Deutsche übersetzt oder man findet einen anderen englischen Titel.
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28.01.2013
10:36
von Bender Jennifer
In Zeiten von youtube scheinen sich viele Hersteller darauf zu verlassen, dass sich die Käufer ihrer Produkte im Internet ein entsprechendes Video heraussuchen, in dem die Benutzung des gekauften Produkts vorgeführt wird. Anders ist es zumindest nicht zu erklären, mit welchen Übelsetzungen man immer wieder in Gebrauchsanweisungen konfrontiert wird. Wenn man Glück hat, kann man sich an Bildern oder dem englischen Originaltext orientieren. Ansonsten ist der Frust natürlich vorprogrammiert.
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21.01.2013
11:20
von Bender Jennifer
Wie in den letzten Tagen bekannt wurde, saß Imane K. aus Mönchengladbach wegen eines Übersetzungsfehlers ein Jahr lang im Gefängnis. Der jungen Marokkanerin wurde vorgeworfen, einen Killer für ihren Ehemann beauftragen zu wollen. Sie hatte sich am Telefon - auf Arabisch - bei einem Freund über ihren Gatten ausgeweint. Die Leitungen des Freundes wurden damals von der Polizei abgehört, da er verdächtigt wurde, einer Tunesierin bei der Ermordung ihres Mannes helfen zu wollen. Von diesem Vorwurf ist er mittlerweile freigesprochen.
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09.01.2013
15:12
von Bender Jennifer
Unter einer Ellipse versteht man die „Auslassung von Satzgliedern, die je nach Situation zum Verständnis einer Äußerung entbehrlich sind; etwa elliptischer Satz, bei dem im vollständigen Satz notwendige Glieder wie Subjekt, Prädikat fehlen können“ (Ulrich, 2002:76).
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11.12.2012
18:01
von Bender Jennifer
Voraussetzung für die Entwicklung des Althochdeutschen aus dem Binnengermanischen war zunächst der politische Zusammenschluss der germanischen Großstämme der Franken, Alemannen, Baiern und Thüringer im fränkischen und schließlich im deutschen Reich.
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03.12.2012
09:16
von Bender Jennifer
Die Zeit, aus der es noch keine Sprachnachweise aus schriftlichen Quellen gibt, wird als Vorgeschichte bezeichnet (vgl. Schmidt, 2007:23). Hierzu zählt das Indogermanische, eine Gruppe von (ehemals) flektierenden Sprachen, die schätzungsweise seit der Jungsteinzeit (5000 vor Christus) zwischen Indien und Europa gesprochen wurden.
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26.11.2012
10:52
von Bender Jennifer
Die neueste Idee der EU ist das Verbot von Kinderbüchern, die alte Rollenklischees widerspiegeln. Kümmert sich die Mutter beispielsweise um den Haushalt und hütet die Kinder, während der Vater tagsüber auf der Arbeit
ist, muss dieses gefährliche Gedankengut aus Klassen- und Kinderzimmern verschwinden.
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19.11.2012
12:36
von Bender Jennifer
Jeder professionelle Übersetzer hat an sich selbst natürlich den Anspruch, qualitativ hochwertige und fehlerfreie Texte zu erstellen. Man gibt sich unendlich viel Mühe, ist am Ende stolz auf sein Werk, die stilistischen Feinheiten und die tolle Ausdrucksweise – und schließlich wird die Übersetzung von einem Lektor in der sprichwörtlichen Luft zerfetzt.
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12.11.2012
11:26
von Bender Jennifer
Fachkommunikation ist Kommunikation in der Arbeitswelt. Im Gegensatz dazu steht die Kommunikation im Alltag.
Man unterscheidet zwischen Experten, die sich das Wissen über ein Fach angeeignet haben und damit arbeiten, und Laien, denen diese Kenntnis fehlt. So können sich Experten innerhalb ihres Fachs und über ihr Fach unterhalten, was als Fachkommunikation anzusehen ist.
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05.11.2012
10:42
von Bender Jennifer
An einem Laptop, der mit 3 Passwörtern geschützt und an den Schreibtisch angekettet wurde, übersetzten Susanne Aeckerle und Marion Balkenhol in einem vorgegebenen Zeitraum von 4 Wochen das groß angekündigte neue Buch von Joanne K. Rowling „The Casual Vacancy“ (deutscher Titel „Ein plötzlicher Todesfall“). In diesem gefängnisähnlichen Zustand brüteten sie bis zu 12 Stunden am Tag. Ihre privaten Laptops zur Recherche und die Meinung der Kollegin waren ihre einzigen Bezugsquellen.
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23.10.2012
17:11
von Bender Jennifer
Dolmetscher sind für die Arbeit der Bundeswehr in Afghanistan in zweierlei Hinsicht unentbehrlich: Zum einen ermöglichen sie erst die Kommunikation zwischen Deutschen und Afghanen, ohne die an ein Vorankommen nicht
zu denken wäre, zum anderen sind sie als Mittler zwischen zwei so unterschiedlichen Kulturen überlebensnotwendig.
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16.10.2012
14:22
von Bender Jennifer
Ist es nicht der Wunschtraum eines jeden Dolmetschers, schon
im Vorfeld zu wissen oder zu ahnen, was der Redner als nächstes sagt? Einer der
mittlerweile wohl berühmtesten Absolventen des Dolmetscherinstituts der
Universität des Saarlandes, „Gedankenleser“ Thorsten Havener, ist genau diesem
Geheimnis auf die Spur gekommen.
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24.09.2012
09:36
von Bender Jennifer
In Luxemburg aufzuwachsen wird dank der Dreisprachigkeit oft
als große Chance angesehen. Dies ist wohl auch ein Grund für die hohe
Einwanderungsrate. 80 % der Eltern schicken ihre Kinder ab dem 3. Geburtstag in
eine Früherziehungsinstitution. Dort und in der obligatorischen Vorschule (im 4.
und 5. Lebensjahr) erhalten die Kinder Unterricht in Luxemburgisch, das v. a.
im Alltag und kaum in der Schriftsprache verwendet wird.
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17.09.2012
17:56
von Bender Jennifer
Die Phonologie ist die Lehre der Funktion der Sprachlaute innerhalb eines Sprachsystems. Ihre Grundeinheit sind die Phoneme – die kleinste Lauteinheit einer Sprache mit bedeutungsunterscheidender Funktion, die selbst aber keine Bedeutung trägt. Zur Unterscheidung muss gesagt werden, dass das Phon die Realisierung des Phonems ist.
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10.09.2012
10:51
von Bender Jennifer
Während Dolmetscher Hermann Kusterer Konrad Adenauer seinerzeit die Worte Charles de Gaulles noch ins Ohr geflüstert hat, muss die erste Kanzlerin Deutschlands sich heute mit ästhetischen Problemen herumschlagen: Da sie bei Verhandlungsgesprächen im Ausland das Simultandolmetschen vorzieht, ist Angela Merkel auf Kopfhörer angewiesen.
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20.08.2012
09:07
von Bender Jennifer
Die Phonetik ist der Teilbereich der Sprachwissenschaft, der sich mit den akustischen Eigenschaften der artikulierten Laute (= Phone) und den physiologischen Bedingungen ihrer Bildung und Wahrnehmung beschäftigt. Man unterscheidet zwischen der artikulatorischen, der akustischen und der auditiven Phonetik.
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13.08.2012
17:49
von Bender Jennifer
Translators Without Borders entstand 2010 als Schwestergesellschaft der 1993 von Lori Thicke und Ros Smith-Thomas gegründeten Non-Profit-Organisation Traducteurs sans frontières. Dank ihres großen Netzwerks an ehrenamtlich arbeitenden Übersetzern unterstützt sie Nichtregierungs- und Hilfsorganisationen wie Médecins sans Frontières (Doctors without Borders), Médecins du Monde, Action Against Hunger, Oxfam US und Handicap International. Übersetzt werden Texte zu den Themen Gesundheit, Ernährung und Bildung, die Menschen in Krisensituationen (z. B. Opfer von Naturkatastrophen oder Hungerleidende) mit lebenswichtigen Informationen in ihrer jeweiligen Sprache versorgen.
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26.07.2012
11:02
von Bender Jennifer
„Stimmen aus China“ (SAC) ist ein Blog, auf dem ins Deutsche übersetzte Artikel, Blogeinträge, Berichte und Meinungen aus dem chinesischen Internet veröffentlicht werden. Damit möchte die Initiative die „echte“ Stimmung der chinesischen Bevölkerung, ihre Sichtweisen, auffangen und darstellen. Diese sind aufgrund der staatlichen Kontrolle und Zensur der chinesischen Medien am ehesten im Internet zu finden, wovon in Deutschland nicht viel ankommt. Das Bild Chinas wird hierzulande größtenteils von Klischees und Überzeichnungen getragen. Daher hat SAC es sich zur Aufgabe gemacht, Meinungen und Diskussionen der chinesischen Öffentlichkeit zu nationalen und internationalen Themen für chinainteressierte Deutsche zugänglich zu machen. Unterteilt sind die Kategorien in Umwelt, Zivilgesellschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur.
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02.07.2012
09:33
von Bender Jennifer
Endlich geschafft – mit einem breiten Grinsen im Gesicht, Stolz und einer gewissen Erleichterung verlässt man das Prüfungssekretariat. Nach jahrelangem Abrackern hält man nun sein Diplom, seinen Bachelor oder Master in den Händen. Doch schon auf dem Nachhauseweg schleicht sich ein Gefühl der Unsicherheit ein. Wie geht es weiter? Finde ich eine passende Stelle? Gerade für Übersetzer liegen die Jobs ja nicht auf der Straße.
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25.06.2012
09:38
von Bender Jennifer
„Konferenzdolmetscher (KD) dolmetschen bei internationalen zwei- oder mehrsprachigen Sitzungen, Konferenzen, Kongressen und anderen Veranstaltungen simultan und/oder konsekutiv (…)“ (BDÜ, 2009:106).
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18.06.2012
16:47
von Bender Jennifer
Nach Christiane Nord werden Schlagzeilen nicht übersetzt, wenn aktuelle Nachrichten über Nachrichtenagenturen verbreitet werden und die Zeitungsredaktion für die stilistische Aufarbeitung und die Gestaltung der Schlagzeile verantwortlich ist (vgl. Nord, 2004:573). Nord hat allerdings allgemeine Probleme der funktionalen Übersetzung von Titeln und Überschriften untersucht, die ebenfalls auf Schlagzeilen angewandt werden können (vgl. Nord, 1993:48).
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18.06.2012
16:47
von Bender Jennifer
„Die Phraseologie ist die Wissenschaft (…) von den festen Wortverbindungen einer Sprache, die in System und Satz Funktion und Bedeutung einzelner Wörter (Lexeme) übernehmen können“ (Palm, 1997:1). Durch Phraseologismen werden vor allem mentale Zustände ausgedrückt, wie Emotionen, Einstellungen, Verhaltensweisen etc. Die Hauptgruppe der phraseologischen Einheiten bilden die Phraseme. Dies sind nicht satzwertige Wortgruppen mit unterschiedlicher syntaktischer Struktur. Sie bestehen aus mindestens zwei Wörtern (vgl. Palm, 1997:1 f.).
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04.06.2012
09:51
von Bender Jennifer
„Eine Schlagzeile ist eine typographisch hervorgehobene Überschrift eines Presseartikels oder Werbetextes; in gesprochener Form auch in Nachrichtensendungen im Rundfunk.“ (Strzysch / Weiß, 2001)
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29.05.2012
10:03
von Bender Jennifer
Arbeitsministerin Ursula von der Leyen möchte ab 2013 eine verpflichtende Altersvorsorge für Freiberufler einführen. Für welche Form der Rente sich die Erwerbstätigen entscheiden – Lebensversicherung, private oder gesetzliche Rentenversicherung oder Rürup-Rente –, ist ihnen dabei selbst überlassen. Vordergründig geht es darum, sie vor der Altersarmut zu bewahren. Bedenkt man, dass es Selbstständige gibt, die das Thema ausklammern und davon ausgehen, dass sie im Alter schon über die Runden kommen, ist dies eigentlich ein guter Ansatz.
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21.05.2012
17:20
von Bender Jennifer
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21.05.2012
17:16
von Bender Jennifer
Nach heutigem Verständnis umfasst die KJL sowohl Literatur, die für Kinder und Jugendliche geschrieben wird als auch andere literarische Werke, die von Kindern gelesen werden. Diese Erkenntnis kann anhand folgender Einträge aus deutschen Lexika und Einschätzungen von KJL-Forschern belegt werden:
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21.05.2012
15:07
von Bender Jennifer
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02.05.2012
12:31
von Bender Jennifer
Wie bereits erwähnt, wurde im Mittelalter und bis weit in die frühe Neuzeit hinein Kindheit und Jugend nicht als eine eigenständige Lebensphase angesehen, sondern als die Vorbereitung auf das Leben als Erwachsener (vgl. Brunken, 1990:2). In der Renaissance veränderte sich das Kindheitsbild. Laut Heino Ewers hatte in dieser Zeit Rousseau einen starken Einfluss auf die deutsche KJL (vgl. Ewers, 1990:101). Besonders deutlich ist dieser Einfluss in der Gedichtsammlung Fritzchens Lieder (1781) von Christian Adolf Overbeck zu erkennen, die von Ewers als das erste antiautoritäre deutsche Kinderbuch bezeichnet wird (vgl. Fischer, 2006:36). Im Gegensatz dazu steht das autoritäre Werk Joachim Heinrich Campes Robinson der Jüngere (1779/80) (35).
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23.04.2012
15:40
von Bender Jennifer
Der Film „Lost in translation“ von Regisseurin Sofia Coppola aus dem Jahr 2003 scheidet die Geister. Wie man ihn erlebt, hängt vor allem von den Erwartungen im Vorfeld sowie der Flexibilität ab, sich von diesen zu lösen und sich auf den eigentlichen Sinn des Films einzulassen.
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16.04.2012
11:31
von Bender Jennifer
Wie man die Anfänge der Kinder- und Jugendliteratur (KJL) zeitlich einordnet, hängt davon ab, ob man von einer zweckfreien KJL ausgeht, wonach ihr Ursprung im 19. Jahrhundert anzusiedeln wäre, oder ob man die pädagogisch und didaktisch verstandenen Bücher sowie die mündliche Erzähltradition mit einbezieht, demzufolge ihre Wurzeln viel weiter in die Vergangenheit hineinreichen (vgl. Fischer, 2006:17).
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11.04.2012
11:53
von Bender Jennifer
Jungen Frauen wird heutzutage oft vorgeworfen, dass ihnen die Karriere wichtiger sei als Kinder zu bekommen und eine Familie zu gründen. Schließlich sei es doch in der heutigen Zeit wohl kein Problem mehr, Kinder und Beruf zu vereinbaren. Die Unternehmen werden immer kinderfreundlicher und in Deutschland wird doch so viel für die Unterstützung werdender Mütter getan. Doch wie sieht die Realität aus?
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02.04.2012
14:08
von Bender Jennifer
Als selbstständiger Übersetzer, der für seinen Lebensunterhalt in etwa genauso viel verdienen möchte wie ein festangestellter Übersetzer, reicht es nicht aus, dasselbe Bruttogehalt einzunehmen. Denn zusätzlich zu diesen direkten Lohnkosten fallen für Freiberufler die indirekten Lohnkosten an, die der Arbeitgeber für seinen Angestellten erstattet. Dazu gehören die Sozialversicherungsbeiträge (Kranken-, Arbeitslosen-, Renten- und Pflegeversicherung), die den Arbeitgeber zusätzlich ca. 20% des Bruttogehalts kosten. Mit einkalkulieren müssen Sie außerdem die nicht bezahlten Urlaubs-, Feier-, Krankheits- und Wochenendtage.
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27.03.2012
13:47
von Bender Jennifer
Gerichtsdolmetscher und Urkundenübersetzer werden je nach Bundesland als vereidigte, beeidigte, öffentlich bestellte oder ermächtigte Übersetzer bzw. Dolmetscher bezeichnet und arbeiten freiberuflich für Gerichte, Staatsanwaltschaften, die Polizei, Notare, Standesämter, den Zoll und andere Behörden. Arbeiten sie für Auftraggeber öffentlicher Stellen, ist das Honorar gemäß des Justizvergütungs- und –entschädigungsgesetzes (JVEG) festgelegt. Mit Auftraggebern wie Firmen, Rechtsanwälten und Notaren (z. B. Beglaubigung von Verträgen, Bilanzen, Handelsregisterauszügen usw.) sowie Privatpersonen (z. B. Personenstandsurkunden, Scheidungsurteile, Adoptionspapiere, Zeugnisse, Dolmetschen bei Trauungen, Fahrprüfungen etc.) ist die Vergütung frei zu verhandeln
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19.03.2012
10:17
von Bender Jennifer
Quintilian unterscheidet zwei Typen von Tropen (bildlichen Ausdrücken). Die einen sollen der Rede mehr Ausdruck verleihen (neben der Metapher u. a. auch die Synekdoche, die Metonymie und die Katachrese), während die anderen dienen zum Schmuck dienen, darunter, abgesehen von der Metapher, u. a. die Ironie, die Allegorie und die Hyperbel. Die Metapher ist dabei seiner Meinung nach unter allen Tropen die schönste und häufigste.
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12.03.2012
12:49
von Bender Jennifer
Max Black unterteilt die bisherigen Metapherntheorien von Aristoteles und Cicero in zwei Untergruppen – die Vergleichstheorie und die Substitutionstheorie. Die Vergleichstheorie besagt, dass die Metapher ein verkürztes Gleichnis ist, also „A ist B“ anstelle von „A ist wie B“. Die Substitutionstheorie besagt, dass Metaphern für andere Ausdrücke eingesetzt werden, um die Aussage entweder auszuschmücken, um ihr mehr Ausdruck zu verleihen oder um lexikalische Lücken zu füllen.
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07.03.2012
16:42
von Bender Jennifer
Cicero bezeichnet die Metapher als verkürztes Gleichnis zu einem Wort. Allerdings unterscheidet er sich hierbei von Aristoteles, da er die Metapher dem Gleichnis unterordnet und den Vergleich als Haupteigenschaft der Metapher bezeichnet. Er ist der Meinung, dass die Metapher Freude stiftet, wenn der Hörer das Gleichnis erkennt und Ablehnung, wenn dies nicht der Fall ist.
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27.02.2012
12:50
von Bender Jennifer
Aristoteles untersucht die Metapher als Phänomen eines einzelnen Wortes (eines Substantivs), wodurch keine Untersuchung der Beziehung des metaphorischen Ausdrucks zu den restlichen Elementen des Satzes angestellt wird.
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22.02.2012
09:11
von Bender Jennifer
Die Frage, die sich ein Kinderbuchautor stellen muss ist, ob die Kinder mit den Regeln und Normen vertraut sind, die absichtlich gebrochen werden, um Komik zu erzeugen (vgl. Fischer, 2006:204). „Unbestritten ist [jedoch], dass Kinder Spaß am Spiel mit der Sprache haben, sich gerne neue Wörter ausdenken und sich zu ihnen (noch) unbekannten Wörtern ihre eigenen Gedanken machen“ (Fischer, 2006:205).
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16.02.2012
18:04
von Bender Jennifer
Siri
Jeder hat es, jeder will es, jeder braucht es – vom Manager bis zum Zehntklässler sieht man fast niemanden mehr mit einem gewöhnlichen Handy telefonieren. Jetzt muss es schon ein Smartphone sein. Nach Zeitunglesen, Musik hören und Kalenderaktualisierung ist der neueste Clou die Spracherkennung.
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08.02.2012
17:16
von Bender Jennifer
Die Meinungen über die sprachlichen Unterschiede zwischen Kinder- und Erwachsenenliteratur sind sehr unterschiedlich. Im Allgemeinen gilt jedoch, dass die Kinder- und Jugendliteratur (KJL) „sich einer einfacheren, dem intellektuellen Entwicklungsstand der Kinder angepassten Sprache“ bediene (Fischer, 2006:60).
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30.01.2012
09:03
von Bender Jennifer
Wenn wir heute in E-Mail- oder SMS-Nachrichten auf den Wortstamm reduzierte Verben verwenden, um unseren aktuellen Gemütszustand zu unterstreichen, haben wir das nur einer Person zu verdanken: Erika Fuchs (1906-2005) übersetzte mehr als fünf Jahrzehnte lang die legendären „Micky Maus“-Hefte und „Lustigen Taschenbücher“ – und prägte Begriffe wie „seufz“, „ächz“ oder „grübel“.
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26.01.2012
14:15
von Bender Jennifer
Überall hört man heutzutage Beschwerden über die unaufhaltsame Verbreitung von Anglizismen und Amerikanismen in der deutschen Sprache, sprich englische und/oder amerikanische Wörter, Formulierungen und Satzkonstruktionen, die im Deutschen Einzug gefunden haben. Während dabei einige von ihnen bereits so stark in der deutschen Sprache verankert sind, dass sie kaum noch wegzudenken sind (Fallen Ihnen auf Anhieb deutsche Entsprechungen für Pullover, T-shirt oder Sweatshirt ein?), fallen aktuellere Modewörter, wie Burnout oder Blackout, schon eher ins Auge. Soll man diesen Sprachwandel nun hinnehmen und akzeptieren oder, wie die Franzosen, Spanier oder Italiener, gezielt dagegen angehen?
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23.01.2012
10:25
von Bender Jennifer
Die Zulassung zu einem Übersetzerstudium an deutschen Universitäten ist mit einer guten Abiturnote verbunden. Der Numerus Clausus steht dabei allerdings nicht fest, wie bei vielen anderen Studiengängen, sondern ergibt sich aus der Bewerberanzahl. Für ein Studium an einer Fachhochschule genügt das Fachabitur, jedoch meist ebenfalls mit guter Note. Hat man einen Studienplatz ergattert, absolviert man heutzutage zunächst einen Bachelorstudiengang und darf sich nach Abschluss „Übersetzer Bachelor (B.A.)“ nennen. Anschließend können die Studenten noch ein Masterstudium anhängen, womit sie sich zum „Übersetzer Master (M.A.)“ qualifizieren und ihre Berufschancen verbessern. Vor wenigen Jahren löste dieses System den alten Diplomstudiengang ab.
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16.01.2012
11:44
von Bender Jennifer
Jedes Jahr (einmalig 1972 und regelmäßig seit 1978) wird von der Gesellschaft für deutsche Sprache das „Wort des Jahres“ gekürt. Dabei geht es um Wörter oder Ausdrücke, die im betroffenen Jahr besonders häufig in öffentlichen Diskussionen verwendet wurden, bzw. wichtige politische Themen betreffen, die durch die Medien gingen.
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09.01.2012
08:52
von Bender Jennifer
Kennen Sie jemanden, der schon mal geguttenbergt hat – oder haben sie es während Ihrer Schul- oder Studienzeit womöglich selbst getan? Eigentlich schade um Guttenberg – der hatte echt Swag und war voll laser. Sie verstehen nur noch Bahnhof? Oder sind Sie vielleicht ein Berufsjugendlicher?
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20.12.2011
16:08
von Bender Jennifer
Immer wieder treffe ich auf Leute, die mich fragen, wozu Filme und Serien überhaupt übersetzt und synchronisiert werden. Schließlich geht es in anderen Ländern ja auch ohne. Viele fühlen sich sogar „bekehrt“, wenn sie während ihres Auslandssemesters (zum ersten Mal) in Berührung mit Originalversionen kommen und hinterher „nie wieder“ synchronisierte Filme ansehen möchten.
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13.12.2011
09:29
von Bender Jennifer
Zu dem Dilemma vieler Literaturübersetzer, dass eine gute Übersetzung selten Lobpreisungen erfährt, dafür eine schlechte gerne in den Medien ausgeschlachtet werden, haben sich die Übersetzer Peter Friedrich, Susanna Mende,[nbsp] Jürgen Bürger und Pieke Biermann Gedanken gemacht. Kommt ein (übersetzter) Roman sehr gut an, wird gerne über den schönen Stil und die kreativen Formulierungen des Autors / der Autorin gesprochen, der Übersetzer findet dabei jedoch selten Erwähnung. Im Gegensatz dazu bilden sich bei sehr bekannten Büchern mitunter ganze Internetforen und –seiten, in denen die Übersetzungsfehler aufgelistet, kategorisiert und bewertet werden.
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07.12.2011
08:50
von Bender Jennifer
Fast jedem (neben- oder hauptberuflich) selbstständigen Übersetzer ist es schon passiert, dass ein Kunde das Begleichen der Rechnung hinauszögert, einen Auftrag kurz vor Abgabe storniert oder sich sogar komplett weigert zu bezahlen. Erzählt man seinen Kollegen von solch einem Vorfall, finden sich immer einige, die etwas Ähnliches erlebt haben. Was kann man also tun, um sich vor einer schlechten Zahlungsmoral zu schützen, wie kann man sich absichern, und wie geht man professionell vor?
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28.11.2011
12:12
von Bender Jennifer
Ob es einem Unternehmen „gut geht“ sollten seine Führungskräfte nicht nur an Zahlen festmachen. Ebenso wichtig ist es beispielsweise, sich den Problemen der Mitarbeiter anzunehmen, Schwierigkeiten bei der Kommunikation auszuräumen, den Teamgeist zu stärken und als Führungskraft richtig mit seinen Arbeitnehmern umzugehen.
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25.11.2011
12:29
von Bender Jennifer
Seit ihrer Erfindung vor 30 Jahren ist die beliebte Fernsehsendung nicht mehr aus den deutschen Wohnzimmern wegzudenken. Jetzt steht die Zukunft von „Wetten, dass“ in den Sternen. Wer ist der Herausforderung gewachsen, in Thomas Gottschalks Fußstapfen zu treten? Doch fast genauso bekannt wie der Moderator ist die legendäre Stimme aus dem Off: Seit 1987 dolmetscht Christofer La Bonte die Gespräche zwischen Gottschalk, bzw. zu Beginn Frank Elstner, und den englischsprachigen Gästen – sowohl als Mäuschen im Ohr der Promis als auch für das deutschsprachige Publikum im Saal und vor der Mattscheibe. Welchen Herausforderungen er sich dabei stellen muss und welche Vorbereitungstaktiken er verfolgt, verrät er in einem Interview mit der „Welt“.
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21.11.2011
11:22
von Bender Jennifer
Heutzutage absolviert fast jeder Sprachenstudent während seines Studiums mindestens einen Auslandsaufenthalt. Bei vielen Fachrichtungen ist er sogar obligatorisch. Doch hält er tatsächlich das, was er verspricht – Horizonterweiterung, Eintauchen in eine fremde Kultur, Verbesserung der Sprachkompetenz …?
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16.11.2011
10:52
von Bender Jennifer
Als Übersetzer sieht man sich des Öfteren dem Problem gegenübergestellt, Wörter zu übersetzen, für die es entweder keine Entsprechung in der Zielsprache gibt oder die eine aufwendige Recherchearbeit erfordern, da sie weder im Wörterbuch stehen noch durch gezieltes Suchen im Internet aufzufinden sind.
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15.11.2011
09:16
von Bender Jennifer
In einem Interview mit der Zeitung „Welt“ im Jahr 2009 gewährte die Übersetzerin der ersten 29 „Asterix“-Bände (vom Französischen ins Deutsche), Gudrun Penndorf, interessante Einblicke in ihre Arbeit. Als sie im Juli 1968 durch den Ehapa-Verlag, für den sie bereits Walt Disneys „Lustige Taschenbücher“ übersetzt hatte, ein Vorstellungsgespräch bei René Goscinny höchstpersönlich ergattert hatte, konnte sie ihn von ihren Fähigkeiten überzeugen und erhielt den Auftrag für die deutsche „Asterix“-Übersetzung.
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07.11.2011
16:24
von Bender Jennifer
Ob es sich beim Übersetzen um einen kreativen Prozess handelt, lässt sich nicht lapidar mit ja oder nein beantworten. Unter Kreativität versteht man schöpferisches Handeln. Darüber, dass ein Schriftsteller oder Autor, der einen Text (beispielsweise ein Buch) neu und aus seinen eigenen Ideen heraus produziert, kreativ tätig ist, ist unumstritten. Ob dies auch auf die Anfertigung einer Übersetzung zutrifft, muss allerdings näher beleuchtet werden, da bereits zuvor bei der Herstellung des Ausgangstextes ein kreativer Prozess stattgefunden hat.
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31.10.2011
08:28
von Bender Jennifer
Video Narrations sind gesprochene Texte zu Videos, in denen bspw. ein Produkt oder ein Unternehmen vorgestellt werden. Der Übersetzer fertigt entweder eine Rohübersetzung an, die z. B. von Seiten einer Werbeagentur für das Video fertiggestellt wird, oder ein fertiges Video Script, das direkt von den Sprechern abgelesen werden kann.
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25.10.2011
08:06
von Bender Jennifer
Comics sind einzelne Bilder, die räumlich nebeneinander angeordnet sind, Informationen beinhalten und inhaltlich aufeinander aufbauen und somit eine Geschichte erzählen. Laut dieser Definition können thematisch in sich abgeschlossene Bilder daher nicht als Comic bezeichnet werden. In den meisten Fällen sind sie „schöne Literatur“, können allerdings auch vordergründig dafür geeignet sein, Wissen zu vermitteln.
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17.10.2011
08:22
von Bender Jennifer
Untertitel werden als Übersetzung und gleichzeitige Kürzung des Filmdialogs synchron zur gezeigten Sequenz auf dem Bildschirm eingeblendet. Die Herausforderung besteht darin, einen bereits schriftlich vorliegenden Text in einer anderen Sprache auf ein vorgegebenes Maß zu kürzen und dabei optische (Fernsehbild) und akustische (Musik, Geräusche) Ausdrucksformen mit zu berücksichtigen.
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10.10.2011
11:30
von Bender Jennifer
Während Namen von berühmten Persönlichkeiten in einer Übersetzung einfach übernommen werden können, und je nach Bekanntheitsgrad in der Zielsprachenkultur eine Erklärung beigefügt wird, erweist sich die Übertragung von „Lieschen Müller“, „Otto Normalverbraucher“ oder „Max Mustermann“ mitunter als schwierig, wenn man nicht ad hoc eine Entsprechung in der Zielsprache parat hat. In solchen Fällen kann eine Umschreibung die einzige Lösung sein.
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04.10.2011
14:51
von Bender Jennifer
Das Thema Übersetzen von Titeln (als Überbegriff für jegliche Art von Überschriften) wird in der Literatur nicht ausgiebig behandelt und oft mit den Worten abgetan, dass sich die Übersetzungen zu wenig am Ausgangstext orientieren. Doch bei dieser Art von Texten, bzw. kommunikativen Einheiten (wenn man sie nicht als eigene Textsorte ansehen möchte), steht besonders die Wirkung auf den Leser im Vordergrund, da sie als allererstes dessen Interesse auf das Produkt (das Buch, den Film, den Artikel etc.) lenken. Somit ist es für den Übersetzer unumgänglich, das Weltwissen des Publikums sowie die kulturell unterschiedlichen Gattungsspezifika zu bedenken. Schließlich kann er keine zusätzlichen Erklärungen in Fußnoten, Klammern oder anderen Zusatzinformationen hinzufügen.
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26.09.2011
10:03
von Bender Jennifer
In der Literatur wird häufig nur der sprachliche Aspekt der Filmsynchronisierung betrachtet, wodurch die ebenso wichtige kulturelle Umkodierung wegfällt: Kulturelle Verhaltensweisen, nonverbale Kommunikation, die Wirkung von Musik, Geräuschen und Bildern werden in einer anderen Kultur möglicherweise nicht erkannt oder wirken sogar störend, weil der Zuschauer sie zwar wahrnimmt, jedoch nicht versteht.
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20.09.2011
16:42
von Bender Jennifer
Übersetzer sind oft stressigen Situationen ausgesetzt, müssen Aufträge oft zeitnah erledigen und sich gleichzeitig um die Verwaltung kümmern: Angebote, Rechnungen und Mahnungen schreiben, neue Kunden werben, sich mit bestehenden Kunden absprechen, Style Guides lesen, E-Mails beantworten, sich bei Großprojekten evtl. mit anderen Übersetzern absprechen usw. Überstunden gehören oftmals zum Alltag. Dabei haben fest angestellte Übersetzer häufig noch Nebenjobs oder arbeiten nebenher freiberuflich, um ihr Gehalt aufzubessern.
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12.09.2011
09:16
von Bender Jennifer
Die erste Frage in diesem Zusammenhang lautet, ob unter Übersetzungseinheit der ganze Text oder einzelne Textsegmente, d. h. Wörter, Syntagmen oder Sätze, verstanden wird. Christiane Nord schreibt hierzu, dass der Text zwar die Einheit darstellt, da er vom Leser als Ganzes angesehen wird, aber dass während des Übersetzungsprozesses eher bestimmte Textsegmente einheitlich übersetzt werden.
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05.09.2011
10:31
von Bender Jennifer
Der Übersetzungsauftrag „dient (…) dazu, eine Verständigung zwischen Auftraggeber und Übersetzer darüber zu erzielen, wie und zu welchem Zweck die Übersetzung erfolgen solle“ (Fischer, 2006:121). In der Realität gibt es jedoch häufig keinen schriftlich oder mündlich vereinbarten Übersetzungsauftrag, da viele Auftraggeber augenscheinlich annehmen, dass die Übersetzer wissen, wie sie ihre Arbeit zu erledigen haben. Dadurch können allerdings Missverständnisse auftreten, die schwere Folgen nach sich ziehen können (vgl. Fischer, 2006:121).
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30.08.2011
09:35
von Bender Jennifer
Martin Fischer beschreibt das Übersetzen als eine Handlung mit mindestens zwei Beteiligten – dem Ausgangstextautor sowie dem Übersetzer. Hinzu kommen normalerweise noch ein oder mehrere Auftraggeber und die Zielsprachenleser. Außerdem sind die Faktoren zu erwähnen, die auf den Übersetzungsvorgang wirken, wie z. B. gesellschaftliche und sprachliche Konventionen, kulturelle Zwänge, die unterschiedlichen Erwartungen aller Beteiligten sowie auch Zeit und Geld (vgl. Fischer, 2006:116).
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19.08.2011
08:05
von Bender Jennifer
Viele Übersetzer, und Geisteswissenschaftler im Allgemeinen, können von ihrem Gehalt kaum ihren Lebensunterhalt finanzieren, geschweige denn Rücklagen bilden. Die meisten von ihnen nehmen neben der Arbeit noch Nebenjobs an oder arbeiten freiberuflich, um sich nach ein paar Jahren Berufserfahrung hauptberuflich selbstständig zu machen, da sich damit bei guter Auslastung etwas mehr Geld verdienen lässt. Schon während der Jobsuche muss man in schmunzelnde Gesichter blicken, die einem erklären „Ein Übersetzerdiplom ist ein Ticket in die Armut“ oder einen fragen, ob man „nicht lieber umschulen möchte“. Dass man sich als Übersetzer solche Sätze gefallen lässt, ist vielleicht schon der Kern des Problems.
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01.08.2011
16:05
von Bender Jennifer
Wenn Sie sich dafür entschieden haben, sich als Übersetzer selbstständig zu machen und den Bürokratiedschungel durchforstet haben, gibt es neben einem gut durchdachten Finanzplan und der effektiven Kundenakquise noch einen weiteren wichtigen Punkt – das Zeitmanagement.
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29.07.2011
10:16
von Bender Jennifer
Festanstellung oder Selbstständigkeit? Dies ist nicht nur eine Frage der Finanzen – auch wenn dies eine große Rolle spielt -, sondern vor allem der Persönlichkeit. Dabei genügt zunächst ein Blick auf Ihr Studentenleben: Waren Sie immer gut organisiert, haben rechtzeitig angefangen, für Prüfungen zu lernen und sich alle notwendigen Unterlagen zu besorgen? Oder haben Sie eher in den Tag hinein gelebt und sich vom Strom treiben lassen? Wenn Sie sich selbst darüber bewusst sind, dass Sie zwar in Ihrem Fachgebiet gut sind und konzentriert arbeiten können, sich jedoch nur schwer selbst motivieren können und sich gerne mit anderen Dingen ablenken, ist die Selbstständigkeit wahrscheinlich ein Weg in die falsche Richtung.
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28.07.2011
14:19
von Bender Jennifer
Übersetzer, die sich auf Softwarelokalisierung spezialisieren, passen Software und Websiteinhalte an die sprachlichen und kulturellen Gegebenheiten des Zielmarktes an. Zu dieser Art von Texten gehören u. a. Websites, Benutzeroberflächen, Handbücher, Onlinehilfen, interaktive Videospiele, Marketingtexte und auch Multimediainhalte.
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28.07.2011
14:17
von Bender Jennifer
Viele Uniabsolventen des Diplomstudiengangs Übersetzen und Dolmetschen stellen sich, im Berufsleben angekommen, die Frage, ob das Studium sie gut auf die Praxis vorbereitet hat. Die meisten von ihnen stimmen darin überein, dass die Ausbildung der fremdsprachlichen Kompetenz, wie Grammatik, Wortschatz, Phonetik etc. v. a. im Grundstudium qualitativ sehr gut ist und gerade durch den Umgang mit muttersprachlichen Dozenten vertieft wird.
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22.07.2011
13:47
von Bender Jennifer
Gerade wegen ihrer großen Beliebtheit wird die Übersetzung der Harry Potter-Romane besonders kritisch unter die Lupe genommen. Im Internet gibt es sogar eine Seite, die sich den Übersetzungsfehlern, den sogenannten „Gurken“, widmet.
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20.07.2011
11:16
von Bender Jennifer
Viele Übersetzer, die am Anfang ihrer Selbstständigkeit stehen, gehen davon aus, dass sie mit ihrem Schreibtisch, ihrem PC oder Laptop und ein paar Wörterbüchern aus der Studienzeit gut über die Runden kommen. Als nebenberuflich Selbstständige, die hin und wieder einen Auftrag von Privatpersonen annehmen, ist dies auch durchaus realisierbar. Möchte man jedoch seinen Lebensunterhalt damit bestreiten, kommt man nicht umher, ein gewisses Grundkapital auszugeben.
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20.07.2011
11:16
von Bender Jennifer
Seit der Erscheinung des ersten Harry-Potter-Bandes im Jahr 1997 schossen die Verkaufszahlen in ungeahnte Höhen. Weltweit wurden mehr als 450 Millionen Exemplare der Romanreihe verkauft, darunter 31 Millionen der deutschen Übersetzung.
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18.07.2011
14:23
von Bender Jennifer
Vier Augen sehen mehr als zwei. Jeder Übersetzer, oder auch jeder, der zum zehnten Mal seine Seminar- oder Abschlussarbeit gelesen hat, und sich darüber wundert, dass der Korrekturleser immer noch hier und da einen Fehler findet, weiß, dass das Gehirn uns gerne mal einen Streich spielt.
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11.07.2011
16:24
von Bender Jennifer
Als aktives Mitglied sozialer Netzwerke und ausgebildeter Übersetzer drängte sich mir irgendwann die Frage auf, wen Facebook, LinkedIn [&] Co. eigentlich mit der Übersetzung ihrer Websites beauftragen. Auf der Suche nach der Antwort stieß ich unweigerlich auf den neudeutschen Begriff „Crowdsourcing“. Nachdem die Nachteile maschineller Übersetzungen wohl doch überwiegten, setzen die Internetfirmen heute[nbsp]wieder auf altbewährte Handarbeit – ohne dafür auch nur einen Cent auszugeben. Sie bitten einfach ihre Mitglieder, die Inhalte ihrer Seiten zu übersetzen und die Übersetzungen anschließend zu bewerten und gegebenenfalls zu korrigieren.
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08.07.2011
11:53
von Bender Jennifer
Früher waren Dolmetscher oft Sklaven oder Gefangene, gehörten häufig Minderheiten und unterworfenen Völkern an, die sich die Sprache der Herrscher angeeignet hatten. In den USA und in Kanada stammten viele Dolmetscher, die zwischen Einheimischen und Einwanderern vermittelten, aus Mischehen. Doch auch bei Empfängen der US-Bundesregierung für Delegierte aus dem Westen wurden Dolmetscher benötigt (vgl. Snell-Hornby, Hönig, Kußmaul, Schmitt, 2005:45).
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07.07.2011
09:34
von Bender Jennifer
Zur Unterscheidung der Erscheinungsformen des Dolmetschens dienen die unterschiedlichen erbrachten Leistungen im entsprechenden Umfeld, sprich Methode und Funktion des Dolmetschens (vgl. Snell-Hornby, Hönig, Kußmaul, Schmitt, 2005:44).
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05.07.2011
23:46
von Bender Jennifer
Die Ursprünge der Dolmetschtätigkeit sind bereits im Alten Testament („Josef und seine Brüder“) zu finden und lassen sich bis in die Zeit der 6. Dynastie des ägyptischen Alten Reiches zurückverfolgen (vgl. Snell-Hornby, Hönig, Kußmaul, Schmitt, 2005:43).
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01.07.2011
13:56
von Bender Jennifer
Neben Martin Luther war der Engländer William Tyndale (1494-1536) die wichtigste Person der Reformationszeit. Nachdem er den Bischof von London nicht für seinen Plan, die Bibel aus dem Hebräischen und Griechischen ins Englische zu übersetzen, erwärmen konnte, wurde er der Ketzerei beschuldigt und musste auf das europäische Festland fliehen.
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01.07.2011
13:56
von Bender Jennifer
In der Zeit vom Altertum bis ins Mittelalter dienten die Übersetzer als Wissensvermittler zwischen den Zivilisationen, wobei in unterschiedlichen Epochen bestimmte Städte eine besondere Bedeutung erfuhren. Um 300 v.Chr. war es die ägyptische Stadt Alexandria, in der Übersetzungen zwischen Europa, dem Mittleren Osten und Indien vermittelten.
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29.06.2011
09:00
von Bender Jennifer
Die älteste Übersetzung ist 4.500 Jahre alt. Es handelt sich dabei um Tontafeln mit zwei- und dreisprachigen Wortlisten – darunter auch die sumerische Keilschrift, die älteste Form des Schreibens –, die bei Ausgrabungen entdeckt wurden. Während der Ursprung des Übersetzens also schon in die Zeit der Erfindung der Schrift angesiedelt werden kann, haben Translationsforscher erst ab den 1980er Jahren die Notwendigkeit erkannt, die Geschichte der Translation (Übersetzen und Dolmetschen) näher zu untersuchen, um die Bedeutung der Übersetzer für die Entfaltung des Geisteslebens zu beleuchten und dadurch die Wichtigkeit des Berufsstands bewusst zu machen (vgl. Snell-Hornby, Hönig, Kußmaul, Schmitt, 2005:39).
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26.06.2011
12:00
von Bender Jennifer
Armin Paul Frank und Brigitte Schultze haben drei Arten von Normen herausgearbeitet – die absolute, explizite, gesetzte Norm, die statistische Norm sowie die relative, implizite, sich selbst regulierende Norm.
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26.06.2011
11:58
von Bender Jennifer
Gideon Toury teilt die Normen in drei Hauptgruppen auf – die initial norm, die preliminary norms sowie die operational norms.
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21.06.2011
08:41
von Bender Jennifer
„Unter ‚Stil‘ faßt der heutige Sprachgebrauch:
1. einen Begriff für die individuelle Eigenart eines Handlungsvollzugs (‚Personalstil‘),
2. einen Begriff für ein zu einer bestimmten Zeit bei einer Personengruppe oder allgemein vorhandenes Grundmuster der A. u. W. [Art und Weise] des Vollzugs gleichartiger Handlungen bzw. für das diesem Grundmuster entsprechende Regulativ (Kollektiv- oder ‚Zeitstil‘)“ (Rosenberg, 1997:488).
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20.06.2011
11:22
von Bender Jennifer
Es gibt gewisse Grundregeln, an die sich jeder Übersetzer halten sollte. Eine fehlerfreie Übersetzung ist nur die halbe Miete. Ebenso wichtig ist in erster Linie das Verhalten gegenüber dem Kunden. Dazu zählen Pünktlichkeit genauso wie Transparenz und Fairness.
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16.06.2011
08:36
von Bender Jennifer
Der Babel Fish ist eine Erfindung von Douglas Adams, in dessen Romanreihe „Per Anhalter durch die Galaxis“ (1979-1992) man sich den Babel Fish einfach nur ins Ohr setzen muss, damit er einem aus jeder weltlichen und außerweltlichen Sprache die Übersetzung in die eigene Muttersprache zuflüstert:
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14.06.2011
18:04
von Bender Jennifer
Das Vorurteil, dass Kinder- und Jugendliteratur (KJL) keine echte Literatur sei, ist bis heute verbreitet (vgl. Fischer, 2006:165).
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10.06.2011
08:38
von Bender Jennifer
Christiane Nord definiert einen Übersetzungsfehler als Nicht-Erfüllung des Übersetzungsauftrags, in dem die Funktion des Zieltextes festgelegt wird (vgl. Nord, 1995:190). Damit erweitert sie die verbreitete Definition, dass Übersetzungsfehler Abweichungen von Normen darstellen. Ihre Definition besagt, dass Normenverstöße kein Übersetzungsfehler sein müssen, wenn diese strategisch eingesetzt werden, um die Zielfunktion zu erfüllen.
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09.06.2011
09:01
von Bender Jennifer
Intertextualität bedeutet, dass in einem Text ein anderer, früher entstandener, Text mehr oder weniger offensichtlich präsent ist. Dies können Lieder, (Volks-)Märchen, Legenden, Belletristik oder Sachtexte sein (vgl. Fischer, 2006:192).
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07.06.2011
09:46
von Bender Jennifer
Christiane Nord unterscheidet beim Übersetzen die beiden Extreme hundertprozentige Bewahrung (Transkription) und hundertprozentige Bearbeitung (freie Textproduktion) der Ausgangstextelemente. Je nach festgelegter Zieltextfunktion wird die Übersetzung dem Ausgangstext gegenüber eher treu sein oder diesen bearbeiten (vgl. Nord, 2009:32).
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06.06.2011
10:24
von Bender Jennifer
Die Realie ist ein „Element des Alltags, der Geschichte, der Kultur, der Politik u. drgl. eines bestimmten Volkes, Landes, Ortes, die keine Entsprechung bei anderen Völkern, in anderen Ländern, an anderen Orten hat“ (Snell-Hornby / Hönig / Kußmaul / Schmitt, 2005:288). Außerdem sind Realia „Identitätsträger eines nationalen / ethnischen Gebildes, einer nationalen / ethischen Kultur – im weitesten Sinne – und werden einem Land, einer Region, einem Erdteil zugeordnet“ (288).
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01.06.2011
08:58
von Bender Jennifer
Für freiberufliche Übersetzer ist es besonders wichtig, sich richtig zu versichern. Während es vom Gesetz vorgeschrieben ist, (gesetzlich oder privat) krankenversichert zu sein, sind alle anderen Versicherungen freiwillig.
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30.05.2011
09:00
von Bender Jennifer
Neben den bereits genannten „typischen“ Tätigkeitsfeldern, die man nach einer Übersetzerausbildung ausüben kann, gibt es noch eine Reihe von weiteren Berufsmöglichkeiten.
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30.05.2011
08:58
von Bender Jennifer
Entscheidet man sich während seines Studiums dafür, Dolmetscher zu werden, muss man sich darüber im Klaren sein, dass eine einwandfreie Grundsprachenkompetenz sowie perfekte Fremdsprachenkenntnisse nur die Grundlage für diese Ausbildung sind. Ausschlaggebend sind vielmehr Merk- und Konzentrationsfähigkeit sowie gute Nerven, die je nach Art des Dolmetschens unterschiedlich stark beansprucht werden.
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25.05.2011
13:38
von Bender Jennifer
Während die Arbeit des Projektmanagers in Übersetzungs- und Lokalisierungsunternehmen früher eher Betriebswirte erledigt haben, werden dafür heutzutage Leute aus der Übersetzungsbranche eingestellt. Es hat sich herausgestellt, dass es effizienter ist, Übersetzern die notwendigen betriebswirtschaftlichen Grundlagen beizubringen, als Betriebswirten die Arbeitsweise beim Übersetzen.
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23.05.2011
09:23
von Bender Jennifer
Nach Beendigung der Übersetzerausbildung haben die Absolventen die Wahl zwischen verschiedenen Tätigkeitsfeldern. Das vielleicht naheliegendste ist, fest angestellt oder freiberuflich als Übersetzer tätig zu werden. Während Übersetzer, die als Angestellte für ein Unternehmen oder eine Übersetzungsagentur arbeiten, sich automatisch auf eine oder wenige Branchen festlegen, ist es für Selbstständige ratsam, sich innerhalb der ersten Jahre auf ein oder zwei Fachgebiete zu spezialisieren.
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20.05.2011
08:16
von Bender Jennifer
Viele Übersetzer stehen irgendwann vor dem Problem, wie sie ihren Wortpreis in einen Zeilenpreis umrechnen können. In Internetforen zu dem Thema sind sich die meisten darüber einig, dass ein deutscher Text 7-8 Wörter pro Normzeile (55 Anschläge inkl. Leerzeichen) enthält.
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18.05.2011
20:51
von Bender Jennifer
Egal ob mit Diplom, Bachelor, Master oder Fachhochschulabschluss – gut ausgebildete Übersetzer machen sich für Unternehmen aller Art bezahlt. Dabei ist es möglich, sowohl Übersetzungsaufträge an renommierte Übersetzungsunternehmen zu vergeben als auch, bei ausreichender Auslastung, eigene spezialisierte Übersetzer einzustellen.
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16.05.2011
18:30
von Bender Jennifer
Seit dem Wintersemester 2007 / 2008 wird an der Fachrichtung 4.6 der Universität des Saarlandes der Bachelorstudiengang „Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft sowie Translation“ (VSLT) angeboten.
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13.05.2011
08:39
von Bender Jennifer
Bis zum Wintersemester 2007/2008 war es möglich, an der Fachrichtung 4.6 der Universität des Saarlandes „Angewandte Sprachwissenschaften sowie Übersetzen und Dolmetschen“ auf Diplom zu studieren. Als frischgebackener Abiturient konnte man sich für Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch oder Russisch als Erstsprache entscheiden und sich damit um einen Studienplatz bewerben. Die zweite Fremdsprache war bei Zulassung zum Studium frei zu wählen.
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13.05.2011
08:38
von Bender Jennifer
Katharina Reiß und Hans J. Vermeer unterscheiden in der Translationswissenschaft die Äquivalenzbeziehung zwischen sprachlichen Zeichen des Ausgangs- und des Zieltextes und die Äquivalenzbeziehung zwischen zwei ganzen Texten. Sie geben zu bedenken, dass bei Bestehen einer Äquivalenzbeziehung zwischen einzelnen sprachlichen Elementen keine Äquivalenzbeziehung zwischen Ausgangs- und Zieltext vorherrschen muss und umgekehrt.
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09.05.2011
09:21
von Erbe Daniel Robert
Die Welt des Übersetzens hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. Immer mehr Übersetzer verlassen sich bei ihrer Arbeit auf die Hilfe von Computerprogrammen, die ihnen die Arbeit erleichtern sollen.
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09.05.2011
09:20
von Erbe Daniel Robert
Übersetzungen, selbst wenn sie von einem gerichtlich vereidigten Übersetzer übersetzt und mit einem Beglaubigungsstempel versehen werden, gelten im Rechtsverkehr nicht als sog. "Öffentliche Urkunden". Zur Vorlage vor Behörden wird diese Eigenschaft aber oft gefordert.
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09.05.2011
09:20
von Badt Peter
Wenn man sich als Übersetzer selbstständig machen möchte, braucht man zunächst v. a. Durchhaltevermögen, denn[nbsp] vor der Kundenakquise wartet auf den Existenzgründer der Bürokratiedschungel.
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09.05.2011
09:20
von Bender Jennifer
Hat man nun alle Hürden der deutschen Bürokratie gemeistert und sich als Übersetzer selbstständig gemacht, ist der nächste Schritt die Kundenakquise. Dafür muss man nicht direkt zum Telefonhörer greifen und die regionalen Unternehmen abklappern. Um als Berufsanfänger Referenzen zu bekommen lohnt es sich, zunächst sein Netzwerk anzuzapfen, ohne jedoch mit der Tür ins Haus zu fallen.
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09.05.2011
09:20
von Bender Jennifer
Geht eine Übersetzungsanfrage am Telefon ein, ist es ratsam, keinen festen Zeilen- oder Seitenpreis zu nennen, sondern eine ungefähre Preisspanne, die Sie mit Arbeitsaufwand und Schwierigkeitsgrad rechtfertigen können. Wenn Sie die Mehrwertsteuer in Rechnungen ausweisen müssen, sollten Sie Ihren Auftraggeber auch darüber direkt informieren.
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09.05.2011
09:19
von Bender Jennifer
Es ist schwierig, eine allgemein gültige Definition für die Übersetzung aller Arten von Texten zu finden. Viele Sprach- und Übersetzungswissenschaftler haben sich über dieses Problem Gedanken gemacht und Übersetzungstheorien aufgestellt. Eine der bekanntesten ist die Skopostheorie.
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09.05.2011
09:19
von Bender Jennifer
Radegundis Stolze schreibt, dass der Schriftsteller oder Dichter in seinem literarischen Werk seine subjektive Weltsicht darstellt, die durch seine Kultur geprägt ist (vgl. Stolze, 1992:219). „Er vermittelt dem Leser neue Einsichten über die reale Welt und die menschliche Existenzerfahrung“ (Stolze, 1992:219 f.).
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