Frankfurter Buchmesse

Fünf Tage lang dreht sich bald in Frankfurt alles rund ums geschriebene Wort. Denn ab Mittwoch, 14. Oktober, findet wieder die Frankfurter Buchmesse statt. Bis zum Wochenende gibt es auf dem Messegelände in mehreren Hallen bei 7100 Ausstellern aus über 100 Ländern und über 4000 Veranstaltungen einiges zu entdecken. Die ersten drei Tage lang hat die Öffentlichkeit keinen Zugang zum Messegelände, sondern nur der Kreis der sogenannten Fachbesucher. Zu dieser Gruppe gehören natürlich auch Übersetzer.

Dreh- und Angelpunkt für diese Berufsgruppe ist der Weltempfang als Zentrum für Politik, Literatur und Übersetzung. Das Thema in diesem Jahr lautet „Grenzverläufe“. Gemeinsam mit dem Auswertigen Amt der Bundesrepublik Deutschland organisiert die Frankfurter Buchmesse den Weltempfang in Halle 3.1 auf rund 500 Quadratmetern. Hier wartet an den fünf Messetagen dann ein vielseitiges Programm auf die Besucher, welches zahlreiche Höhepunkte (nicht nur) für Übersetzer bietet. Hier sind beispielhaft zwei Podiumsdiskussionen genannt, die für alle interessant sind, die sich beruflich oder privat mit der Überwindung von Grenzen auseinandersetzen:

Am Mittwoch, 14. Oktober, steht um 13:30 Uhr das Thema „Freiräume: Kulturarbeit in Flüchtlingslagern“ auf dem Programm. Teilnehmer sind unter anderem Friederike Stolleis, Syrien-Referentin der Friedrich-Ebert-Stiftung und Susanne Heinke, Leiterin Kommunikation am Bonn International Center for Conversation (BICC).

Am Donnerstag, 15. Oktober, geht es um 12 Uhr um „Grenzenloses Weg – Grenzenlose Kommunikation? Eine Anleitung für den Global Citizen“. Es sprechen unter anderem Markus Beckedahl, Blogger bei netzpolitik.org, und Diana Keppler vom Forschungsprogramm „Kultur und Außenpolitik“ des IFA.

Der Veranstaltungskalender der Frankfurter Buchmesse umfasst an allen Messetagen Termine, die für Übersetzer von Interesse sind. Aber der Kontakt mit Verlagen und Verbänden bietet ebenso außerhalb von Veranstaltungen viele Möglichkeiten zum Networking. Als Fachbesucher kann sich übrigens jeder Übersetzer registrieren. Neben dem erweiterten Messebesuch stehen viele zusätzliche Funktionen zur Verfügung, beispielsweise der Blick ins „Who is Who“ auf der Internetseite der Buchmesse.

Mehr Informationen: www.buchmesse.de

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