Wie Übersetzer ihrer Vertrauensstellung gerecht werden

Wer für ein Unternehmen Übersetzungen anfertigt, genießt gleich aus mehreren Gründen eine besondere Vertrauensstellung. Zum Ersten verlässt sich der Auftraggeber darauf, dass seine Übersetzung gewissenhaft und fehlerfrei ausgeführt wird. Da ihm selbst die sprachlichen Fachkenntnisse fehlen, vertraut er auf das Können und die Erfahrung des Experten. Aus diesem Grund ist es für den Übersetzer wichtig, diese Erwartungshaltung des Kunden auch zu erfüllen. Denn selbst wenn der Kunde die Qualität der Übersetzung nicht unbedingt einschätzen kann, zeigen sich deren Defizite früher oder später. Wenn ein Übersetzer die gewünschte Qualität nicht liefert, verliert er das Vertrauen und somit den Kunden.

Doch neben dem Vertrauen in die Qualität setzt der Kunde ebenfalls darauf, dass der Übersetzer sensible Daten mit der notwendigen Sorgfalt behandelt. Oft werden interne Dokumente übersetzt, die nicht in Umlauf geraten sollen. Der Auftraggeber muss sich darauf verlassen können, dass die Unterlagen und Informationen, die er dem Übersetzer zur Verfügung stellt, stets geschützt und Dritten nicht zugänglich gemacht werden. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es nicht genug, mit Außenstehenden nicht über den Inhalt der Aufträge zu sprechen. Es gilt genauso, gewisse technische Vorkehrungen zu treffen.

Am besten ist es, wenn der Computer des Übersetzers nur für die Arbeit und nicht für weitere Anwendungen genutzt wird. Soziale Netzwerke, private E-Mails sowie Spiele sollten auf einem separaten Gerät oder zumindest unter einem separaten Zugang genutzt werden. Auf den PC sollten regelmäßig Updates aufgespielt werden und es sollte in jedem Fall nur Original-Software verwendet werden. Andernfalls wird unerwünschten Programmen, die potenziell sowohl dem Übersetzer als auch dem Kunden durch das Auslesen sensibler Daten schaden können, Tür und Tor geöffnet.

Ein aktuelles Virenprogramm gehört zur Standard-Ausrüstung eines Computers, der für Übersetzungsaufträge genutzt wird. Wenn der PC von mehreren Personen genutzt wird, sollte der Zugang des Übersetzers in jedem Fall mit einem Passwort versehen sein. Apropos Passwörter: Diese sollten auf keinem Fall im Browser gespeichert oder in einer unverschlüsselten Datei auf dem Desktop gespeichert werden. Es gibt einige kostenlose Programme, die Passwörter verschlüsselt speichern.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.