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Wissenschaftliche Arbeiten übersetzen lassen oder in der Fremdsprache schreiben?

In vielen Fachgebieten sind englischsprachige Publikationen die Norm. Das bedeutet auch, dass Forscher mit wissenschaftlichen Arbeiten, Zeitschriftenbeiträgen oder anderen Veröffentlichungen in englischer Sprache bessere Chancen haben, wahrgenommen und zitiert zu werden. Doch was tut derjenige, der zwar Experte für sein Fachgebiet ist, aber kein Englisch-Muttersprachler ist? Wir klären in diesem Artikel, wann es sinnvoll ist, eine wissenschaftliche Arbeit selbst in der Fremdsprache zu schreiben – und wann Sie besser delegieren sollten.

Wer seine Arbeit in der Fremdsprache schreiben sollte

In einigen Fällen und für bestimmte Personen ist es die beste Möglichkeit, die Abschlussarbeit oder das Paper direkt in der Fremdsprache zu schreiben. Es ist direkt und kostengünstig, außerdem trainieren Sie so Ihre Sprachkompetenz. Das kann vorteilhaft sein, wenn Sie ohnehin in anderssprachigen Forschungsgruppen agieren, im Ausland arbeiten oder Sie die passenden Begriffe auf Deutsch gar nicht kennen.

Mit einem sehr hohen Sprachniveau (CEFR C1 oder C2) ist es möglich, die eigenen komplexen Gedankengänge auch in einer anderen Sprache angemessen auszudrücken, ohne zu viel Zeit und Inhalt zu verlieren.

Wann eine Übersetzung der klügere Weg ist

Doch selbst dann, wenn Sie an einer Hochschule im Ausland studieren und die Arbeitssprache nicht Deutsch ist, denken Sie vielleicht trotzdem am besten in Ihrer Muttersprache? Es kann durchaus von Vorteil sein, die komplexeren Satzstrukturen seiner Muttersprache zu nutzen, um die eigenen Gedanken und Herleitungen präziser ausdrücken zu können. Und es ist normal, dass die Ergebnisse – auch mit langjähriger Übung – in einer Fremdsprache nicht vergleichbar sind.

Neben der reinen Sprachqualität, die sich auf die Ablehnung des Papers beim Peer Review auswirken kann, gibt es noch zahlreiche weitere Argumente dafür, einen Sprachdienstleister mit der Übersetzung Ihrer wissenschaftlichen Arbeit zu betrauen:

Fokus auf Kernaufgaben

Das Schreiben in einer Fremdsprache ist ein komplexer Prozess, wie auch Manuela Becker vom Sprachenzentrum der Universität Wien erklärt:

„Unser Ringen um Strukturen, Vokabeln und Ausdrucksformen nimmt viel Raum ein. Das Schreiben wird spätestens dann zum Problem, wenn die Lehrperson, die das Produkt dieses Ringens liest, genau auf diese Wissens- und Kompetenzmängel in den Strukturen und dem Ausdrucksvermögen des Schreibers den ganzen Fokus legt.“
(Quelle: Universität Wien Sprachenzentrum)

Dieses Ringen kann nicht nur Raum, sondern auch Zeit einnehmen. Zeit, die Sie von Ihrer Forschung abhält. Messen Sie den Gedanken um die sprachlichen Formulierungen aber weniger Bedeutung bei, kann es so wenig werden, dass die sprachliche Qualität die Inhalte nicht angemessen wiedergibt. Ein Dilemma also.

Mit einem Fachübersetzer für wissenschaftliche Arbeiten können Sie auf die gewohnte Terminologie und Präzision zurückgreifen – in der Übersetzung wird das gespiegelt.

Qualitätssicherung

Besonders bei einer wissenschaftlichen Übersetzung sollten Sie nicht nur auf die Übersetzungsleistung selbst schauen, sondern auch Korrektorat und Lektorat durchführen lassen. So gibt es einen weiteren kritischen Blick auf Ihre Inhalte und möglicherweise gezielte Nachfragen, durch die Sie die Qualität sichern oder steigern können.

Außenwirkung

Ja, eine wissenschaftliche Fachübersetzung ist eine Investition. Doch diese kann sich äußerst positiv auf das eigene Image auswirken: Eine fehlerfreie Arbeit wirkt seriöser und zeigt, dass Sie Ihre Forschung ernst nehmen. Das gilt gerade dann, wenn es um die Veröffentlichung der Inhalte geht.

Warum eine Fachübersetzung die beste Investition ist

Der Name sagt es schon: Eine Fachübersetzung ist eine Übersetzung durch Personen, die fachliche Expertise mitbringen. Übersetzer, die selbst ein ingenieurwissenschaftliches Studium abgeschlossen haben, Chemiker sind oder einen Master in Politikwissenschaft haben, können entsprechende Inhalte nicht nur nachvollziehen und verstehen, sondern auch unter Wahrung des akademischen Stils übersetzen.

Klare Preise und vereinbarte Fristen reduzieren Ihren Stress und sorgen dafür, dass Sie sich ganz auf Ihre Forschung konzentrieren können.

Wissenschaftliche Arbeit übersetzen lassen: So geht’s

Gerne übernehmen wir von LEGINDA das Übersetzen Ihrer Paper, Dissertation oder Projektanträge. Über unser Online-Portal können Sie Aufträge schnell und einfach auslösen und bekommen Bescheid, sobald sich der Status verändert. Achten Sie unbedingt darauf, bei der Einstellung des Auftrags das passende Fachgebiet auszuwählen.

Insgesamt gilt: Eigene Bemühungen sind löblich und in einigen Fällen absolut ausreichend. Für bestimmte Meilensteine ist aber nicht nur die wissenschaftliche Qualität entscheidend, sondern auch die der Sprache.

DeepL,ChatGPT, Gemini oder Claude sind wunderbare Tools, die – richtig eingesetzt – eine große Hilfe sein können. Sie haben aber keine Erfahrung in Ihrem Fachgebiet. Sie haben keinen Abschluss, keine Promotion, kennen Ihr Projekt nicht und können es auch nicht verstehen, denn sie sind „nur“ Programme. Fachübersetzer wissen, wann sie Fragen stellen müssen, um das beste Ergebnis zu erzielen. Dazu kommt die sprachliche Expertise, um Ihre Worte adäquat ins Englische (oder eine andere fachlich relevante Fremdsprache) zu übersetzen. So zählt Ihre Arbeit, nicht Ihre Sprachkenntnis.

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