Richtige Begriffe brauchen Pflege

Kennen Sie den Unterschied zwischen einem Kinematographen, einem Kinetographen und einem Méliès-Reulos-Kinétographen? Alle drei Begriffe lassen sich ans Ende des 19. Jahrhunderts verorten, als die Technik des Films gerade im Entstehen begriffen war: Der Kinematographe (oder Cinématographe) bezeichnet eine Entwicklung der Lumière-Gesellschaft. Der Kinetograph als eine der ersten Filmkameras war eine Erfindung eines Ingenieurs von Edison. Und beim Méliès-Reulos-Kinétographen handelt es sich um ein Patent des Filmpioniers Georges Méliès sowie seiner Partner Lucien Reulos und Lucien Korsten. Zwischen den einzelnen Apparaten gibt es – so ähnlich sich die Begriffe auf den ersten Blick sehen – zahlreiche Unterschiede. Sie haben nicht die gleiche Funktion, sehen nicht gleich aus und spielen nicht die gleiche Rolle in der Filmgeschichte.

Dieses Beispiel ist zwar fast 125 Jahre alt, hat aber auch heute große Aktualität. In vielen Bereichen gibt es Techniken und Apparate, die sich zwar in Begriff und Funktion ähneln, aber dennoch signifikante Unterschiede aufweisen. Jedes Unternehmen hat seine Entwicklungen und somit seine speziellen Fachbegriffe. Wenn nun Dokumente eines Unternehmens übersetzt werden sollen, reicht fundiertes Fachwissen an einigen Stellen nicht mehr aus. Es muss zusätzlich mit der für den Kunden spezifischen Terminologie gearbeitet werden.

Unter Terminologie versteht man den Wortschatz eines besonders abgegrenzten Fachgebietes. Um die Arbeit damit zu erleichtern, wird mit so genannten Terminologiedatenbanken gearbeitet. Diese enthalten nicht nur die entsprechenden Begriffe in den jeweiligen Sprachen, sondern oft auch notwendige Zusatzinformationen: die Zuordnung zu einem Themengebiet, sprachliche Hintergründe und vieles mehr. Oft werden nicht nur Wörter, sondern gleich ganze Phrasen verarbeitet. So ist gewährleistet, dass bei der Übersetzung für einen Kunden die korrekten Begriffe verwendet werden – und nicht, im schlimmsten Falle, die Bezeichnungen der direkten Konkurrenz.

Die Nutzung und Pflege kundenspezifischer Terminologie ist bei Leginda im Preis bereits enthalten. Das sorgt für gleichbleibende Qualität und hat für den Kunden gleich noch einen weiteren Vorteil: Denn er kann die komplette Datenbank jederzeit anfordern, einsehen und weiterverwenden. Schließlich handelt es sich ja dabei um seine Begriffe.

 

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