Weihnachten international

In wenigen Tagen ist Weihnachten. Am 24. Dezember werden viele Familien in die Kirche gehen und später ein Glöckchen läuten, wenn der Weihnachtsmann oder das Christkind die Geschenke gebracht haben. Abends gibt es häufig Kartoffelsalat mit Würstchen, Karpfen oder Gans.

Doch wie sieht Weihnachten in anderen Ländern aus?

Wann wird Weihnachten gefeiert?

Der 24. Dezember, also Heiligabend, ist in Deutschland der wichtigste Tag der Weihnachtsfeierlichkeiten. Doch nicht überall auf der Welt gilt dieses Datum als besonders wichtig. Dort ist es nicht der „Christmas Eve“, sondern vielmehr der Weihnachtsmorgen, der Morgen des 25. Dezember, an dem Geschenke überreicht werden. Das gilt beispielsweise für Großbritannien, die USA, Australien, aber auch Frankreich, Hong Kong oder Macau.

Orthodoxe Christen hingegen feiern erst am 7. Januar, hier gilt nämlich noch der gregorianische Kalender. Und in Griechenland ist es der 31. Dezember, an dem die Kinder Geschenke erhalten.

Was wird gegessen?

Das traditionelle Weihnachtsmahl unterscheidet sich ebenso von Land zu Land. Wer in Deutschland Gans oder Ente isst, isst ähnlich wie die Briten, Griechen oder Spanier, die häufig Truthahn zubereiten.

In Skandinavien sind es Desserts, die traditionell zubereitet werden. Oft gibt es unterschiedliche Milchreisvariationen, in Dänemark oder Island beispielsweise wird eine Mandel untergerührt, deren Finder sich über ein besonderes Geschenk freuen darf. Auch die guten Hausgeister werden oft mit einem Schälchen bedacht.

Da Weihnachten in Australien und Neuseeland im Hochsommer ist, wird hier häufig am Strand gegrillt, statt im Haus zu sitzen.

Wer bringt die Geschenke?

In den Niederlanden ist nicht der Weihnachtsmann der Geschenkebringer, sondern „Sinterklaas“, der Nikolaus. Den haben die Niederländer übrigens mit in die USA gebracht, wo er anglisiert und zu „Santa Claus“ wurde, der am Weihnachtsmorgen Geschenke bringt. Und der wiederum wurde dann nach Europa importiert – aber eben als Weihnachtsmann.

Dieser heißt in Schweden „Jultomten“ , in Portugal „Pai Natal“ und in Russland ist es „Väterchen Frost“, der die Geschenke bringt. Kinder, die in Italien besonders brav waren, werden am 6. Januar von der Hexe „Befana“ erneut beschenkt.

Auch wenn mittlerweile an Weihnachten besonders den Geschenken eine hohe Bedeutung zugemessen wird, darf nicht vergessen werden, dass es sich dabei um ein religiöses Fest handelt. In vielen Ländern gibt es zahlreiche Weihnachtsgottesdienste, die ebenfalls mit eigenen Traditionen aufwarten.

Wir wünschen Ihnen Frohe Weihnachten, Merry Christmas und Buon Natale!

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