Geschäftliche Korrespondenz auf Englisch: Was ist eigentlich Business English?

Wer Englisch kann, weiß es noch lange nicht überall gezielt einzusetzen. Gerade in der Wirtschaft gibt es oft ganz eigene Begriffe oder Gepflogenheiten, die einem in der Schule nicht beigebracht werden. Um sich bei Verhandlungen mit einem potenziellen Geschäftspartner nicht zu blamieren, kann „Business English“ helfen: Wirtschaftsenglisch. In vielen Situationen ist es sinnvoll, einen entsprechenden Kurs belegt zu haben, in anderen Fällen sollte aber doch besser ein spezialisierter Übersetzer ans Werk.

Diese Kompetenzen bringt Business English

In unserer globalisierten Welt ist es in vielen Berufen nötig, auf Englisch zu kommunizieren. Im Kundenservice werden dafür andere Begriffe und Kompetenzen benötigt als bei Verhandlungen eines Einkäufers mit einem potenziellen Zulieferer oder beim Verfassen von Marktanalysen.

Wer einen Business-English-Kurs belegen möchte, sollte also darauf achten, welche Inhalte dieser bietet, um nicht nur allgemeine Begriffe zu lernen, sondern möglichst stark davon profitieren zu können. In einigen Unternehmen ist es mittlerweile üblich, interne Englischkurse anzubieten, deren Inhalte genau auf die Mitarbeiter und ihre Aufgabenbereiche abgestimmt sind. Viele Sprachtrainer bieten solche individualisierten Trainings an, von denen Unternehmen deutlich mehr profitieren als von Standardkursen ohne Firmenbezug.

Wirtschaftsübersetzungen: Darum besser extern anfertigen lassen

Wie auch in vielen anderen Fachgebieten gibt es im Wirtschafts- und Finanzsektor eine ganz eigene Sprache mit Begriffen, die es im Standardenglischen oft gar nicht gibt. Teils sind auch die Begriffe im Deutschen schon aus dem Englischen übernommen, haben sich aber vielleicht mittlerweile dort weiterentwickelt und entsprechen gar nicht dem, was wir mit dem deutschen Wort meinen?

Auch mit entsprechendem Fachwissen im Deutschen haben Steuerberater, Buchhalter oder Bankangestellte oft nicht die passenden Ausdrücke im Englischen (oder anderen Sprachen) parat, sodass die Übersetzung von Fachtexten ohne Hilfe schwierig ist.

Diese Wirtschaftstexte müssen oft übersetzt werden:

  • Jahresabschlüsse & Bilanzen
  • Quartalsberichte, Jahresberichte und andere Geschäftsberichte
  • Handelsregisterauszüge
  • Risikoanalysen
  • Marktanalysen & Wettbewerbsanalysen
  • Aktienberichte & Wirtschaftsbilanzen
  • Bankverträge
  • Unternehmenspräsentationen

Auch Onlineshops sind oft Auftraggeber von wirtschaftsbezogenen Übersetzungen, nämlich von AGB oder Datenschutzerklärungen. Diese sollten nicht nur sprachlich korrekt, sondern auch rechtskonform übersetzt werden – auch das ist besser die Arbeit eines professionellen Übersetzers als die eines Praktikanten mit Englisch-Abitur.

Wie teuer sind Wirtschaftsübersetzungen?

Wer in einen Business-English-Kurs investiert hat, traut sich gewisse Aufgaben vielleicht schon selbst zu und ist der Meinung, eine vermeintlich teure Übersetzung nicht zu benötigen?

Doch schon kleine Fehler können in betriebswirtschaftlichen Dokumenten schnell teuer werden, darum ist eine professionelle Übersetzung empfehlenswert. Wer ein Übersetzungsbüro für Finanztexte sucht, sollte darauf achten, dass Expertise in dem gewünschten Fachbereich vorhanden ist. Die Arbeit mit Agenturen ist darum oft praktischer als die mit Einzelübersetzern, weil auch für unterschiedliche Textarten und Fachgebiete passende Übersetzer bekannt sind, die verlässlich hohe Qualität bieten.

Bei Leginda können Sie Ihre Übersetzungskosten direkt online kalkulieren und anschließend entscheiden, ob Sie den Auftrag vergeben möchten. Wichtig ist es dabei, immer die korrekte Zielsprache auszuwählen, denn britisches Englisch weicht auch im Wirtschaftsbereich in vielen Fällen vom amerikanischen Englisch oder dem in Australien, Kanada, etc. ab.

Bei Verhandlungen dolmetschen lassen

Vertragsverhandlungen sind oft Chefsache. Wer aber die nötigen Sprachkenntnisse nicht mitbringt, wirkt dadurch manchmal weniger kompetent und erzielt möglicherweise schlechtere Ergebnisse. Grundlegende Sprachkenntnisse reichen für den Smalltalk mit Geschäftspartnern häufig aus, aber für harte Verhandlungen ist es manchmal besser, einen Dolmetscher zu engagieren.

Gerade in Ländern, deren Sprache ein Manager gar nicht mächtig ist, ist ein sprachlich und kulturell versierter Begleiter mit entsprechendem Fachwissen ohnehin unabdingbar – zu groß die Gefahr übervorteilt zu werden oder tagelang Absprachen zu treffen, die der Gesprächspartner möglicherweise (aufgrund selbst unzureichender Fremdsprachenkenntnisse) anders versteht als beabsichtigt.

Business English: Den richtigen Kurs & Trainer wählen

Business English gibt es oft auch in Onlinekursen, teilweise sehr günstig oder sogar kostenlos. Was sich für Ihr Unternehmen rentiert, hängt aber davon ab, welcher Zweck erreicht werden soll: Warum sollen die Englischkenntnisse verbessert werden?

Wichtig ist es dann, die entsprechenden Situationen zu üben: E-Mails schreiben, telefonieren oder Präsentationen halten. Einige Aufgaben können von Übersetzern vorbereitet werden, trotzdem muss die Ausführung am Ende persönlich geschehen. Die Arbeit mit Sprachtrainern kann hier helfen und ist oft zielführender als ein halbherzig absolvierter Onlinekurs.

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